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Sturmopfer SY Charivari mit Stahlrumpf nahezu unversehrt nach Sturm in Port Andratx
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Description
Die Segelyacht CHARIVARI war am 29. Oktober an die südliche Mole in Port Andratx gespült worden, wo sie auf Grund lag und von Wind und Wellen ständig gegen eine andere Yacht geschlagen wurde. Die Bewegungen erinnerten an das letzte Aufbäumen im Todeskampf und niemand hätte auch nur einen Cent für diese Yacht gegeben.
Tage später fand ich sie friedlich an einer Boje vor sich hin dümpelnd. Zwar ist sie beschädigt (Deckhaus eingedrückt, Besanmast fehlt, Beulen am Stahlrumpf usw.), aber sie schwimmt.
Es ist erstaunlich, daß beim Sturm in Port Andratx auf Mallorca am 29. Oktober 2008 ALLE Yachten mit Stahlrumpf überlebt haben.
Die meisten Yachten mit GFK-Rumpf sind dagegen so stark beschädigt worden, daß sie unbrauchbar und nicht mehr reparabel oder sogar gesunken sind.
Erstaunlich?
Nein. Denn Stahl ist nun einmal der bessere Werkstoff für eine Hochseeyacht.
Ich rede nicht von den Joghurtbechern, mit denen man im Sommer um die Insel schippert, die allerdings im Winter nichts an einer unsicheren Boje zu suchen haben.
Die Sprache ist von Yachten, mit denen man die Welt umrunden kann auf Ozeanen, die sogar Riesenschiffe zum Sinken bringen können.
Was ist Ihnen Ihr Leben wert?
Ein weiterer wichtiger Punkt: Stahl ist voll recyclebar.
Über diesen Punkt und die Sicherheit auf See sollte jeder einmal nachdenken, der sich überlegt, eine Yacht zu kaufen.
Comments: 2
andi · 1169 days ago
Ach, das muß man immer relativ sehen. Auch Joghurtbecher haben ihre Daseisberechtigung, wenn man sachgemäß damit umgeht. Außerdem gibt es immer solche und solche...
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